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  • Ein kleiner Ausschnit dessen, was zum Filmemachen notwendig ist

    Ein kleiner Ausschnit dessen, was zum Filmemachen notwendig ist

  • Flynn demonstriert ein Funkmikrofon

    Flynn demonstriert ein Funkmikrofon

  • In der Gruppe entstehen die Ideen für die Clips

    In der Gruppe entstehen die Ideen für die Clips

  • Dreharbeiten der einen Gruppe

    Dreharbeiten der einen Gruppe

  • Flynn hält die Klappe

    Flynn hält die Klappe

  • Nicht immer hat es der Kameramann bequem...

    Nicht immer hat es der Kameramann bequem...

  • Die Sicht der Kamera auf die Szene

    Die Sicht der Kamera auf die Szene

  • Und so sieht es "in echt" aus

    Und so sieht es "in echt" aus

  • Sich für den Schnitt zu begeistern ist nicht immer einfach

  • Der Clip entsteht im Schnittprogramm

    Der Clip entsteht im Schnittprogramm

  • Das Lächeln eines Filmstars hat Sven schon drauf

    Das Lächeln eines Filmstars hat Sven schon drauf

  • Dreh für den gemeinsamen Clip

    Dreh für den gemeinsamen Clip

  • Die ganze Truppe FerienpässlerInnen

    Die ganze Truppe FerienpässlerInnen

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Einsatz am Set! 2015

23. Juli 2015

Volker Volker

Bereits zum sechsten Mal konnten wir dieses Jahr den "Einsatz am Set!" durchführen. Der Tag fand zwar wieder mal in der Drehzeit statt, dennoch mussten (oder durften?) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht als Statisten ran, sondern durften Filmluft anhand ihrer eigenen Clips schnuppern. Zum ersten Mal hat unser CORE nicht nur den Tag fast komplett selbst gestaltet, sondern auch zum grossen Teil geleitet.

Nach einer Vorstellungsrunde ging es für die eine Gruppe als erstes drum, einige der vielen Gegenstände, die bei der Arbeit am Film zum Einsatz kommen, kennen zu lernen. Einen Scheinwerfer erkennt man ja noch ganz gut als solchen. Und die Filmklappe erst recht. Aber wozu braucht man die eigentlich wirklich? Und was macht man mit einem Stück schwarzer Alufolie?

Derweil suchte sich die andere Gruppe aus, auf welcher Grundlage sie ihren Clip drehen wollte. Zwei Varianten, in denen ein Teil einer Geschichte vorgegeben war, standen zur Auswahl. Die Entscheidung viel recht schnell. Aber diese Grundidee zu einem zusammenhängenden Clip auszubauen war schon einiges schwieriger.

Dann wurde gewechselt, und praktischerweise entschied sich die zweite Gruppe auch für die andere Grundidee.

Nach einer kurzen Pause ging's dann so richtig los. Erst mussten die Gruppen ihre Ideen weiter verfeinern, sodass wirklich klar war, was sie drehen wollten. Dann folgte die Drehvorbereitung. Es musste geklärt werden, wo gedreht werden konnte, wer welche Requisiten verwenden durfte, ob und was an Scheinwerfern nötig war... Dann endlich konnte gedreht werden, und es zeigte sich, dass es selbst nach recht genauen Vorüberlegungen noch nicht so ganz klar war, wer nun wann wo zu stehen hatte, und wann die Kamera bewegt werden sollte. Aber schliesslich war es geschafft.

Nach der Mittagspause ging es weiter. Zum einen wollten natürlich die Szenen vom Vormittag bearbeitet werden. Dass das gar nicht so einfach ist und somit auch längst nicht immer Spass macht war bald allen klar. Aber der Aufwand lohnt sich eben doch.

Ein anderer Block war dem Schauspieltraining gewidmet. Das macht viel mehr Laune als die Arbeit am Laptop. Aber es klappt viel besser, wenn man sich bewusst macht, was man eigentlich tut. Und vor allem warum. Was wollen die Personen an der Bushaltestelle? Und was passiert somit, wenn der Bus nicht kommt? Gar keine einfache Frage!

Parallel zu alledem erarbeiteten die Kinder auch die Story für einen etwas grösseren Clip. Aus verschiedenen Personen, Emotionen, Handlungen und Situationen entstand schliesslich eine Story in der der Weltuntergang verhindert werden muss. Und diese drehten schliesslich alle gemeinsam, nicht nur mit der Kamera wie am Vormittag, sondern auch mit der ganzen Tonausrüstung. Danach waren alle ziemlich geschafft.

Doch ganz war es noch nicht zu Ende, schliesslich wollten alle sehen, was aus den Clips vom Vormittag geworden war. Und die Leinwand wartete schon auf sie. Alle waren sehr zufrieden mit den kleinen Werken und zeigten sich auch sonst begeistert von dem intensiven Tag, grade weil sie (fast) alle Schritte der Produktion erleben durften. Für den grossen Clip vom Nachmittag mussten wir die Kinder natürlich vertrösten, aber inzwischen haben wir auch den fertiggestellt (was gar nicht so einfach war...) und - natürlich zusammen mit den anderen beiden Clips - in der "Einsatz am Set!"-Galerie upgeloadet.

Und nun hoffen wir natürlich, dass sich der/die eine oder andere dazu entscheidet, bei uns mitzumachen.

Wir danken Jonas fürs Catering und den FerienpässlerInnen Adrian, Anya, Finian, Flynn, Jorim, Lina, Malena, Marlon, Naomi, Sven, Troy, Valentin und Yunah für ihren vollen Einsatz und einen super Tag!