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  • Einsatz als Statisten - Szene 1

    Einsatz als Statisten - Szene 1

  • Eine andere Perspektive derselben Szene

    Eine andere Perspektive derselben Szene

  • Auch in dieser Szene sind die FerienpässlerInnen als Statisten dabei

    Auch in dieser Szene sind die FerienpässlerInnen als Statisten dabei

  • Eine andere Perspektive der zweiten Szene

    Eine andere Perspektive der zweiten Szene

  • Das Technikteam bei den Dreharbeiten

    Das Technikteam bei den Dreharbeiten

  • Christian gibt eine kleine Einführung in die Kamera

    Christian gibt eine kleine Einführung in die Kamera

  • Pirol erklärt, welche Aufgaben es beim Film gibt

    Pirol erklärt, welche Aufgaben es beim Film gibt

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Einsatz am Set! 2010

28. Juli 2010

Volker Volker

Zum ersten Mal fand am 28. Juli im Rahmen des Wädenswiler Ferienpasses der "Einsatz am Set!" statt.

Von den 22 angemeldeten Kindern waren 20 pünktlich am Treffpunkt am Bahnhof, wo sie von Christian, Denis und Hansjörg empfangen wurden. Mit dem Zug ging's bis Burghalden, von dort zu Fuss weiter auf die Burgruine Alt Wädenswil, wo Crew und Schauspieler schon auf sie warteten.

Nach der Begrüssung und Einführung ging es gleich los mit den Dreharbeiten. Dabei waren die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes mittendrin, denn sie standen als Statisten vor der Kamera. Die zwei Szenen aus dem neuen WädiWOOD-Film mit dem Arbeitstitel "Mein Schatz" verlangten von ihnen keine besondere schauspielerische Leistung, forderten ihre Geduld und Konzentration aber immer mal wieder heraus. Selten nämlich reicht in einem Film eine einzige Aufnahme einer Einstellung. Es gilt also, alles nochmal genau gleich zu wiederholen, was gerade in Szenen mit vielen Personen nicht ganz einfach ist. Und mit einer Einstellung ist es meist ebenfalls nicht getan!

Da aber alle sehr gut mitarbeiteten, schritten die Dreharbeiten schnell voran. Das war gut so, denn das Wetter wurde zusehends schlechter. Die zweite Szene wurde deshalb bewusst knapper inszeniert. Die letzten Takes fanden im beginnenden Regen statt, und es reichte knapp für die letzten Aufnahmen, bevor es so richtig zu schütten begann.

Glücklicherweise hatte die Verpflegungstruppe für die Mittagspause ein Zelt aufgebaut. So konnten alle Grillwürste und Brot im Trockenen mampfen. Der Hungrigste (vier Würste!) klagte anschliessend über leichte Übelkeit... Da der Regen keine Anstalten machte aufzuhören, wurden alle mit spontaner Unterstützung einiger Eltern in den Jugendkeller transportiert.

Dort angekommen erhielten die Kinder an fünf Posten einen Einblick in die verschiedenen Teile der Spielfilmproduktion. Christian erklärte ihnen, was alles passieren muss, bevor ein Film Premiere feiern kann. Angefangen von der Idee über die Organisation von Requisiten und Drehorten über die eigentlichen Dreharbeiten und den Schnitt bis zur Nachvertonung.

Bei Olivia und René war eine kleine Lektion in Schauspiel angesagt. Was ist Aufgabe eines Schauspielers? Wie fühlt man sich in eine Rolle ein? Das waren nur einige der Fragen. Aber im Vordergrund stand natürlich das Spiel. Das war gar nicht so einfach! Besonders wenn plötzlich jemand mit der Kamera da stand und alles aufzeichnete...

Volker gab eine kurze Einführung darin, was die Aufgabe der Kamera ist. Bilder aufnehmen? Richtig. Aber eben nicht nur irgendwie. Die Bilder müssen nicht nur technisch gut sein, sondern auch helfen, die Geschichte zu erzählen. Als Beispiel dafür konnten die Kinder sehen, was selbst ein nur kleiner Wechsel der Perspektive ausmacht.

Eine Einführung in die verschiedenen Aufgaben am Drehort erhielten die Kinder von Pirol. Was der Kameramann macht ist ja ziemlich klar. Aber wohin rennt der Runner? Und wer hätte gedacht, dass der Gaffer fürs Licht und den zugehörigen Strom zuständig ist?

Von Denis erfuhren sie, warum Design im Film eine so wichtige Rolle spielt. Alle Elemente einer Produktion müssen aufeinander abgestimmt sein, damit der Film seine optimale Wirkung entfalten kann. Was genau steht also in einem Bandentreffpunkt? Wie kleidet sich die Hauptperson? Wie tönen Zaubersprüche?

Dann war es bereits Zeit, Abschied zu nehmen, und alle machten sich nach einem langen, intensiven und spannenden Tag auf den Heimweg. Wen wir wohl beim nächsten "Einsatz am Set!" wieder begrüssen dürfen?

Wir danken allen, die am Erfolg des Tages beteiligt waren. Besonders natürlich den FerienpässlerInnen Alexander, Annieke, Celina, Charlotte, Coleen, Feyzanur, Helen, Jason, Joris, Larissa, Lea, Madleina, Marco, Martina, Pascal, Silas, Valentin, Valery, Vanessa und Zoé, sowie den Eltern, die uns spontan beim Transport in den Jugendkeller unterstützt haben.