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Einsatz am Set! - Unser Ferienpassprogramm
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  • Fröhliche Girls sind gespannt drauf, was sie erwartet

    Fröhliche Girls sind gespannt drauf, was sie erwartet

  • Die Darstellerinnen studieren ihre Rollen

    Die Darstellerinnen studieren ihre Rollen

  • Derweil lernen die Techniker ihre Tonausrüstung kennen

    Derweil lernen die Techniker ihre Tonausrüstung kennen

  • Die Tonangel zu halten ist ganz schön anstrengend!

    Die Tonangel zu halten ist ganz schön anstrengend!

  • Unsere Kamera mit dem

    Unsere Kamera mit dem "Kamerakind"

  • Timo und Nicholas bilden das Kamerateam

    Timo und Nicholas bilden das Kamerateam

  • Volker hilft bei der Einrichtung der nächsten Einstellung

    Volker hilft bei der Einrichtung der nächsten Einstellung

  • Am Monitor passt Enrique auf, dass das Bild stimmt

    Am Monitor passt Enrique auf, dass das Bild stimmt

  • Andrin hat den ganzen Tag die Klappe gehalten und Protokoll geführt

    Andrin hat den ganzen Tag die Klappe gehalten und Protokoll geführt

  • Nicht unser DJ, sondern Lukas am Tonrekorder

    Nicht unser DJ, sondern Lukas am Tonrekorder

  • Der Dreh läuft!

    Der Dreh läuft!

  • Dreharbeiten sind ganz schön intensiv, da wird man auch müde

    Dreharbeiten sind ganz schön intensiv, da wird man auch müde

  • Zum Glück gab's zwischendurch Zmittag, sodass alle ihre Batterien wieder aufladen konnten

    Zum Glück gab's zwischendurch Zmittag, sodass alle ihre Batterien wieder aufladen konnten

  • Die Mittagspause eignete sich aber auch für Bewegung...

    Die Mittagspause eignete sich aber auch für Bewegung...

  • ...viel Bewegung

    ...viel Bewegung

  • Nach der Pause muss die Szene wieder aufgefrischt werden

    Nach der Pause muss die Szene wieder aufgefrischt werden

  • Monitoring, Regie und Ton überwachen die Aufzeichnung

    Monitoring, Regie und Ton überwachen die Aufzeichnung

  • Für einmal sorgt der Soundmann fürs scharfe Bild

    Für einmal sorgt der Soundmann fürs scharfe Bild

  • Der Dreh geht weiter

    Der Dreh geht weiter

  • Im Schnittprogramm entsteht der Film

    Im Schnittprogramm entsteht der Film

  • Arbeit an den Texteinblendungen

    Arbeit an den Texteinblendungen

  • Konzentriert vor dem Effektptogramm

    Konzentriert vor dem Effektptogramm

  • So langsam nimmt der Haupteffekt Formen an

  • In der Farbkorrektur erhält der Film den letzten Schliff

  • Das Team vom Drehtag

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Einsatz am Set! 2017

26. - 28. Juli 2017

Volker Volker

Auch dieses Jahr haben wir ein mehrteiliges Programm auf die Beine gestellt, das es den Kindern erlaubte, sich auf die Bereiche zu konzentrieren, die sie auch wirklich interessieren.

Tag 1 - Dreharbeiten

Dreizehn soll eine Unglückszahl sein? No way! Wir hatten jedenfalls mit den 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Glück und viel Spass. Aber der Reihe nach...

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erfuhren die FerienpässlerInnen, was wir uns für sie ausgedacht hatten. Statt ihnen fast die ganze Vorbereitung aufzubürden hatten wir diesmal ein komplettes Drehbuch dabei. Nur eine Szene. Dafür aber eine lange und gar nicht so einfache. Schliesslich hatten wir viele Darstellerinnen unterzubringen.

So ging es denn gleich los: Die Schauspielerinnen erhielten eine Einführung ins Schauspiel und begannen dann damit, die Szene und natürlich vor allem ihre Texte zu lernen. Derweil lernten die Techniker ihr Arbeitswerkzeug kennen: Tonrekorder und Boom (Tonangel im deutschsprachigen Raum), Kamera und Scheinwerfer. Viel mehr als ein Überblick lag aber nicht drin, schliesslich musste die Technik auch am Drehort eingerichtet werden. Beeindruckend war insbesondere, wie schnell das Boom-Mikrofon so richtig schwer wird, und wie viel Licht nötig ist, damit die Kamera genug sieht.

Dann begann die Arbeitszeit für die Schauspielerinnen. Denn nun wurde gedreht. Und wie das beim Film so ist, wurde jede Kameraperspektive nicht nur einmal gedreht. Sondern mehrmals, manchmal sogar oft. Das war ganz schön anstrengend! Aber glücklicherweise gab's zwischendurch immer mal wieder was zu lachen, wenn sich jemand verhaspelte.

So war es höchste Zeit für die sehnsüchtig erwartete Mittagspause. Mit Hotdogs und Salat konnten alle ihre Batterien wieder auffüllen und sich anschliessend bei Spielen etwas abreagieren.

Der Nachmittag bestand dann "nur" aus Dreharbeiten. Auf so vieles musste geachtet werden! Die Positionen der Darstellerinnen mussten wieder gleich sein, der Boom durfte weder an die Decke stossen noch ins Bild ragen, Text musste aufgefrischt werden, das Bild musste scharf sein, ... Aber alle fanden wieder in die Arbeit hinein. Und sie machte immer mehr Spass! Dank einem Schoggistängel zwischendurch hielten auch alle durch. Wir hatten zwar etwas kürzen müssen, aber alles in allem war die Szene im Kasten.

Trotz der intensiven Arbeit hatte es allen sehr gefallen, und sie freuten sich auf die Nachbearbeitung bzw. den fertigen Film.

Tag 2 - Nachbearbeitung

Am zweiten Tag begrüssten wir neben bekannten auch drei neue Gesichter zur Nachbearbeitung. Als erstes stellte sich die Frage, was Nachbearbeitung eigentlich genau ist. Klar, Schnitt und Effekte. Aber längst nicht nur. Ganz wichtige Bereiche sind auch Ton und Farbgebung, aber auch Arbeiten, die erst später kommen, z.B. das DVD-Authoring.

In Teams ging es dann an die Arbeit. Einerseits an den Schnitt, andererseits an die Textanimation für den Schluss des Films. Das ist zwar streng genommen kein Effekt, sondern "nur" Motion Graphic, dafür aber ein guter Einstieg in die Konzepte des Effektprogramms. Und an den "richtigen" Effekt konnten wir eh noch nicht ran, denn dafür musst erst der Schnitt fertig werden.

Und hier rächte sich, dass dies unser bisher längster Ferienpassclip war. Denn der Schnitt dauerte. Ganz einfach weil rund 35 "Takes" zur Verfügung standen und trotz allem auch einige kleine Fehler passiert waren. Wenn jemand in einem anderen Take plötzlich woanders steht, stimmt eben der Schnitt nicht mehr...

So kam es, dass wir für den Nachmittag etwas umdisponieren mussten, und die eigentliche Arbeit am Ton nur andeuten konnten. Dafür konnten die Teilnehmer nun doch noch am "richtigen" Effekt arbeiten und einen ersten Eindruck erhalten, wie aufwendig selbst scheinbar einfache Effekte sind. Daneben konnten sie erste Erfahrungen mit der Auswahl von Musik und mit der sehr anspruchsvollen Arbeit an der Farbkorrektur sammeln. Letztere ist unter anderem so speziell, da es tatsächlich sowas wie "erlaubte" Farben gibt und uns unser Auge sehr oft schlicht anlügt.

Obwohl, oder gerade weil, der Tag sehr intensiv war, waren sich alle einig, dass ihnen der Ausflug in die Welt der Nachbearbeitung Spass gemacht hat.

Tag 3 - Premiere

Nach dem zweiten Tag war die Nachbearbeitung wie erwartet keineswegs abgeschlossen. Denn um einen Clip dieser Grössenordnung komplett zu "posten" benötigt selbst ein erfahrenes Team schnell mehr als einen Tag. Und so durften die WädiWOODler ran, und den Film fertigstellen.

Am Abend war es endlich soweit: Fast alle TeilnehmerInnen waren mit ihren Familien ins G4 gepilgert, um die Früchte ihrer Arbeit zu sehen. So erfuhren rund 50 Personen, wie der Film entstanden war, und durften sich an den Outtakes erfreuen. Dann kam endlich der Film an die Reihe! Alle genossen es, zu sehen, was sie auf die Beine gestellt hatten. Ein paar hätten die Musik anders gewählt, aber letztlich waren alle begeistert.

Wir durften an diesen Tagen tolle und motivierte Kids kennenlernen, von denen mehrere Interesse angemeldet haben, bei uns einzusteigen. Das ist natürlich besonders schön - wir hoffen, dass es klappt und freuen uns auf die Neuen!

Den fertigen Clip und das Bonusmaterial findest du bei den Ferienpassclips:

Wir danken den WädiWOODlern, die diese Tage mit gestaltet und geleitet haben, und besonders natürlich unseren FerienpässlerInnen für Ihren tollen Einsatz: Andrin, Anisha, Céline, Chanel, Cyril, Diego, Dima, Enrique, Esmeralda, Jana, Lukas, Martina, Nicholas, Nicole, Timo und Wenting