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Academy

19. Januar 2019

Lucas Lucas

Kurz vor 11 wurden wir nach dem Nachtdreh geweckt. Die Dreharbeiten waren somit beendet und wir wollten eigentlich schon mit der Nachbearbeitung beginnen, was dann aber nicht ganz so gut geklappt hat. Grund dafür war, dass wir das ganze Rohmaterial von der Kamera auf den Computer laden mussten, was locker 2-3 Stunden gedauert hat.

Somit haben wir uns mit Schauspielübungen und anderen Spielen bis zum Abendessen vergnügt. Bei den Schauspielübungen ging es darum, dass wir zu zweit eine Szene aus "Ein Kick zuviel" nachspielten und die anderen sollten die Szene erraten und Verbesserungsvorschläge bringen.

Florian Florian

Am Dienstag haben wir dann wirklich mit der Nachbearbeitung begonnen. Nachdem wir gefrühstückt hatten, wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe setzte sich an unser diesjähriges Projekt und begann dort zuerst mal den Rekorderton mit dem Kamerabild zu synchronisieren. Das mussten wir zuerst machen, da wir in einigen Szenen keinen Kameraton hatten und wir um schneiden zu können den Ton brauchten. Normalerweise macht man das aber erst nach dem Schnitt. Dann hat man aber auch Kameraton.

Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit unserem letztjährigen Projekt, mit dem wir noch nicht einmal angefangen haben. Sie fingen an zuerst alle Clips von der 1. Szene anzuschauen und etwas später dann auch mit dem Grobschnitt.

Wiederum beschäftigte sich die dritte Gruppe mit unserem neuen Effektprogramm, das wir zuerst etwas kennenlernen müssen, bevor wir später dann mit den komplexen Effekten von unserem letztjährigen Projekt anfangen.

Am Mittag wechselten sich die Gruppen damit man auch mal was anderes machen konnte.

Währenddessen bereitete die Kochgruppe das Abendessen zu, sodass man dann nach dem Arbeiten direkt die feine Lasagne verschlingen konnte. Ein feiner Abschluss für einen Tag voller harter Arbeit.

Florin Florin

Heute haben wir uns der Nachbearbeitung gewidmet. Mir hat es sehr gefallen. Die Nachbearbeitung ist sehr spannend, aber auch anstrengend. Wir hatten 3 PCs an jedem arbeiteten 2 bis 3 Leute. Es gab ein paar Herausforderungen wie richtig zu cutten, damit das Resultat sauber wird. Zwischendurch spielten wir Spiele, zum Beispiel Flohfangis. Das ist ähnlich wie blinde Kuh. Wir haben 3 Szenen fertiggebracht.

Heute war ich dran mit Küchendienst, ich musste am Morgen abwaschen.

Die Nachbearbeitung ist spannend weil es immer neue Herausforderungen gibt, und weil es cool ist zu sehen was man in den Drehtagen geleistet hat. Wir hatten auch noch ein cooles Effektprogramm aber das interessierte mich nicht so. Wir arbeiteten an zwei Projekten, an dem von diesem Jahr und an dem vom letzten Jahr. Ich habe beides ausprobiert.

Volker Volker

Nach dem kombinierten Frühstück und Mittagessen war als erstes wenig populäre Arbeit angesagt: Da der Waldboden feucht gewesen war, musste das beim Nachtdreh verwendete Material gereinigt werden. Auch dies gehört aber zur Filmproduktion dazu, schliesslich macht es keinen Spass beim nächsten Mal mit verdreckter Ausrüstung arbeiten zu müssen.

Leider konnten wir danach noch nicht wie geplant mit dem Schnitt beginnen. Denn einerseits dauert der Kopiervorgang auf den Netwerkspeicher eh schon mehrere Stunden plus Kontrolle, andererseits unterlief uns beim ersten Mal ein kleiner Fehler, sodass wir nochmal von Vorne beginnen mussten. So wurde der Nachmittag und Abend gemütlicher als geplant mit Schauspielübungen, Spielen und dem Heimtransport der Drehausrüstung.

Am Dienstag konnte es dann endlich richtig losgehen. Aber leider wieder nicht mit dem eigentlichen Schnitt. Denn bei mehreren Szenen hatte es Probleme mit dem Kameramikrofon gegeben, sodass die Clips keinen Ton hatten. So ist das Schneiden von Szenen mit Dialog praktisch nicht möglich. Deshalb musste erstmal in ziemlich mühevoller Arbeit zu jedem der betroffenen Clips die passende Datei vom Tonrekorder gefunden und mit Hilfe der Klappe (jep, dazu ist die da) korrekt ausgerichtet werden.

Für die anderen Teams stand einerseits unsere "grosse" Schnittmaschine für erste Schnittexperimente am Projekt vom letzten Jahr bereit, andererseits ein Rechner, auf dem die Jungs das Effektprogramm, welches wir künftig verwenden werden, kennenlernen konnten. Da dieses sogenannt nodebasiert, und damit komplett anders als ein Schnittprogramm, arbeitet, mussten sich die Jungs erstmal an diese neue Denkweise gewöhnen.

Dazwischen waren regelmässig Spiele angesagt, denn für Kinder und Jugendliche ist es - abgesehen vom Gaming - in aller Regel schwierig, längere Zeit konzentriert vor dem PC zu sitzen. Neben Klassikern wie Schiitliverbannis gab es auch neue Lieblinge zu entdecken, allen voran "Blinder Floh", einer Variante von "Blinde Kuh" in der sich die Spieler nur hüpfend bewegen.

Toll war auch, dass einige der Jungs Spass am Kochen fanden und die Leiter in der Küche nicht nur unterstützten, sondern das Zepter mehr und mehr selbst in die Hand nahmen und schliesslich sogar einen leckeren Kuchen backten.

Viel zu schnell kam der letzte Abend, der mit einer vergnügten Runde Singstar bis gegen Mitternacht dauerte. Bald würde die Projektwoche zu Ende sein. Wir waren zwar nicht wie erhofft mit der Nachbearbeitung fertig geworden, aber die erste Schnittfassung war auf gutem Wege. Und die Jungs hatten gezeigt, dass sie ein kleines Projekt schon recht selbständig umsetzen können, etwas, das ein Jahr zuvor nicht denkbar gewesen wäre. Für uns Leiter ist diese Entwicklung begleiten zu dürfen eines der Highlights der Jugendarbeit, und die Jungs dürfen mit Recht stolz auf ihre Leistung sein.

Mehr über das Projekt 2019

Der Blog über unser diesjähriges Projekt umfasst auch folgende Teile:

Teasericon Blog: Projekt - Vorbereitung
Projekt: Vorbereitung

Vorbereitung unseres kleinen Projekts

Teasericon Blog: Projekt - Dreharbeiten
Projekt: Drehzeit

Dreharbeiten auch mitten in der Nacht