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  • Es geht los! Frohen Mutes machen sich Florian und Lucas an die Arbeit

    Es geht los! Frohen Mutes machen sich Florian und Lucas an die Arbeit

  • Während Florian am Kochen ist, hilft Nathanael beim Protokollieren

    Während Florian am Kochen ist, hilft Nathanael beim Protokollieren

  • Vorgezogene Weihnachten: Was verbirgt sich wohl in den mysteriösen Verpackungen?

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  • Freude herrscht! Doch worüber?

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  • Glücklich stemmt Florian unseren 'Ronin' in die Höhe

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  • Auch Leiter freuen sich über das neue Spielzeug

    Auch Leiter freuen sich über das neue Spielzeug

  • Die Arbeit am Schnitt macht viel Spass...

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  • ...kann aber manchmal auch zur Verzweiflung führen

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  • Emil kommt zu Besuch und macht bei einem Escape-Room Spiel mit

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  • Voller Einsatz in der Küche!

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  • Nun ist auch Andrin eingetroffen

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  • Auch er ist begeistert von den neuen Möglichkeiten

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  • Ausprobieren für die Wochenaufgabe

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  • Die Szenenplanung kann ganz schön papierintensiv sein

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  • Können wir den Ronin durchs Fenster weitergeben?

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  • Matratzen machen einfach Spass!

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  • Teamspiel nach Art der drei Affen: Wer das Ziel kennt darf nichts sagen, der Mittelsmann erklärt, der Bauarbeiter sieht nichts

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  • Frisbee in der Pause

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  • Das Programm ist ganz schön anstrengend - kein Wunder ist man auch mal müde!

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  • Florian fordert sich mit Liegestützen: Jeden Tag doppelt so viele. Zum Glück waren wir nur eine Woche weg!

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  • Die stolzen Bäcker mit ihrem selbstgemachten Birewegge

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  • Der Regisseur erklärt die Szene

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  • So gemütlich kann man den Ronin tragen

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  • Der Anfang eines komplexen Moves

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  • Grade mit dem Ronin ist Kameraarbeit auch Schwerarbeit

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  • Alles ist gepackt: Zur Belohnung gibt's eine Runde Singstar

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  • Eine tolle Woche ist zu Ende

    Eine tolle Woche ist zu Ende

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Post Camp

12. - 19. Oktober 2019

Lucas Andrin
Florian Florian
Andrin Andrin

Da wir unser Grossprojekt von 2018 noch lange nicht fertiggestellt haben und auch mit dem Schnitt noch nicht wirklich weit sind, haben wir uns dazu entschlossen, uns dafür eine ganze Woche lang Zeit zu nehmen. In dieser Woche lag der Fokus vorallem auf dem Schnitt. Nebenbei arbeitete das Team auch noch an Musik, sonstigen Clips und Volker arbeitete an einem Filmstrip Programm. Hierbei handelt sich um ein Programm mit dem man sich Notizen und sonstige Daten über einzelne Aufnahmen anschauen kann, welches einem die Arbeit am Schnitt um Einiges erleichtert.

In den ersten Tagen hatten Lucas und Florian das Vergnügen sich mit einigen Szenen auseinanderzusetzen und zwischendurch auch in der Küche auszuhelfen. Da einige Szenen schon geschnitten wurden, fingen wir nicht ganz am Anfang an, sondern mittendrin und mussten uns zuerst mal wieder in die Story einarbeiten. Doch wie sind wir überhaupt vorgegangen? Als Erstes nahmen wir uns die Zeit um einmal in Ruhe alle Takes der Szene, die wir schneiden wollten, anzuschauen und uns einige Notizen dazu zu machen. Dies wird uns später beim Schnitt sehr behilflich sein, da wir dann genau wissen welche Clips die Besten sind und welche Teile eines Clips man für was eventuell gebrauchen könnte. Nur ganz selten gibt es Aufnahmen die man wirklich für nichts im Schnitt gebrauchen kann.

Schon bei den ersten Szenen, an welchen wir arbeiteten, machten wir Bekanntschaft mit einigen Herauforderungen. Diese reichten von Lachanfällen der Darsteller, über ungewollte Technik im Bild, bis hin zu fehlenden Perspektiven. Doch nach einiger Zeit, konnten wir auch diese bewältigen. Der Schnitt war aber nicht die einzige Aufgabe, denn wir bekamen von den Leitern noch eine Weitere: Wir mussten nämlich einen kleinen Clip drehen. Die einzige Bedingung war, dass die verschiedenen Kamerperspektiven möglichst kreativ und bewegt waren. Mit "bewegt" ist gemeint, dass die Kamera sich bewegt und so das Bild etwas lebendiger und motivierter werden kann. Dazu bekamen wir zusätzlich etwas Hilfe von einigen neuen Technikspielereien. Ohne das Wissen der anderen Leiter und uns Teens, bereitete Volker eine Überraschung für uns vor.

Das Auspacken der "Geschenke" war für uns wie Weihnachten. Das Erste was uns beim Dreh unterstützen sollte, war ein sogenannter "Slider". Die Funktion dieses Gerätes ist es, das wir bei bestimmten Shots mit dem Slider etwas Bewegung ins Bild bringen können und auch etwas mehr als "nur" ein Schwenk machen können. Bei einigen Shots die wir geplant hatten half uns das sehr und so wurde das Bild auch viel interessanter und lebendiger. Die Zweite Hilfe die wir bekamen, war allerdings nochmals ein Level höher. Es war ein sogenantes Gimbal, nämlich ein Ronin 1 von DJI. Ein Gimbal ist dazu da, das man die Kamera daraufschrauben kann und so dann praktisch kein "Wackeln" mehr im Bild zu sehen war. So konnte man zum Beispiel mit der Kamera rennen und das Bild bleibt komplett ruhig und ausgeglichen. Das Gimbal hatte allerdings auch noch eine weitere Funktion, und zwar hatte es auch noch eine Fernbedienung dabei mitgeliefert mit dem man die Kamera per Funk schwenken und drehen konnte. Dieses neue Spielzeug half uns unglaublich viel und so konnten wir Shots drehen, die sonst praktisch unmöglich durchzuführen waren.

Fachbegriff

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Gimbal vs. Steadicam

Auf den ersten Blick ist ein Gimbal einfach eine motorisierte Version einer Steadicam. Das ist aber nicht ganz korrekt. Ein Gimbal stabilisiert nämlich nur die Rotationsachsen der Kamera, also dass sie immer in die gleiche Richtung zeigt. Eine Steadicam hingegen stabilisiert über ihren Federarm auch vertikale Bewegungen. Und ja, man kann einen Gimbal durchaus auf den Federarm einer Steadicam montieren.

Wie in jedem Lager, hatten wir natürlich auch jeden Abend einen Filmabend und schauten uns spannende und auch sehr interessante Filme an. Doch in diesem Lager, schauten wir zusätzlich in den ersten Tagen des Lagers, bevor dann am Mittwoch Andrin noch dazukam, noch eine spannende Serie. Das war zwar etwas neues, was wir vorher noch nicht gemacht haben, doch es hat allen sehr gefallen. Da wir die Serie nicht nur am Abend, sondern auch zwischendurch schauten, bildete das für uns eine gute Gelegenheit uns kurz zu entspannen und uns danach dann wieder voller neuer Kraft, dem Schnitt zu widmen.

Neben dem ganzem Schnitt, dem Kochen und sonstigen kleineren Aufgaben, setzten wir uns immer mal wieder zusammen um die Wochenaufgabe zu planen. Zuerst überlegten wir uns eine gute Story die wir in kurzer Zeit abdrehen können. Eigentlich ging es darum, dass wir uns auf die Kamera konzentrierten und uns kreative und lebendige Perspektiven überlegten, aber wir wollten dazu auch noch etwas Cooles mit dem Schauspieler machen. Darum kamen wir nach etwas Überlegung auf eine Geschichte mit einem Ninja, der etwas klaute und dann vor dem Security Mann flieht. Daher konnten wir dann auch einige coole Stunts einbauen und so waren dann nicht nur die Kamerperspektiven speziell, sondern wir hatten auch eine spannende und actiongeladene Story. Wir überlegten uns zusammen auch schon vor dem Dreh die genauen Perspektiven und Abläufe die wir dann am Schluss haben wollten. Da wir nicht weit weg fahren konnten, drehten wir den Clip dann in und vor unserem Lagerhaus. Nachdem Andrin dann am Mittwoch auch noch zu uns stiess, brachte auch er noch einige gute Ideen ein und wir waren ready für den Dreh.

Nachdem der Drehtag dann endlich gekommen war, stiess auch Emil noch zu uns. Nachdem wir die Story und die geplanten Shots besprochen hatten, bauten wir erstmal das Ronin und den Slider auf. Dann spielten wir die Szene trocken durch und übten auch die Bewegungen mit dem Ronin und dem Slider einige Male. Das war gar nicht mal so leicht und mit der Zeit wurde das Ronin auch ganz schön schwer. Zum Glück wechselten sich Andrin und Florian immer ab, denn alleine wäre das schon ganz schön anstrengend geworden. Da das Haus schon um 16 Uhr wieder abgegeben und das ganze Lagerhaus auch noch geputzt und aufgeräumt werden musste, hatten wir ganz schön Zeitdruck, denn wir hatten einige Einstellungen geplant. Es hat zwar nicht alles perfekt geklappt, da wir auch Probleme mit dem Wetter hatten und auch noch andere kleinere Schwierigkeiten auftauchten, aber insgesamt ist es am Ende ganz gut herausgekommen. Leider sind uns auch noch ein paar kleine Missgeschicke passiert, wie zum Beispiel die neue Fernbedienung unseres Ronin, bei der leider jetzt schon die Antenne abgebrochen ist, doch ansonsten war es ein sehr aufregender und erfolgreicher Drehtag. Wir waren danach zwar alle etwas erschöpft, doch auch glücklich über den fertig gestellten Clip und gespannt euf den Schnitt, ob das wirklich gut herausgekommen ist.

Am Schluss mussten wir dann natürlich noch das Haus putzen und alles aufräumen, doch das ging ziemlich schnell und alles ist gut gelaufen, wir fuhren die ganze Technik in unser Lager und verabschiedeten uns dann. Wir waren alle glücklich, endlich etwas mit dem Schnitt vorangekommen zu sein, auch wenn wir noch lange nicht fertig sind.

Vorschau: Golden Ei
Spass mit dem Ronin: Golden Ei