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  • Vor dem Programm: Warmup muss sein

    Vor dem Programm: Warmup muss sein

  • Braucht ganz schön Vertrauen: Hindernisparcours als Blinder

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  • Noch mehr Vertrauen: Sprung ins "Nichts"

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  • Das letzte Stück, unter den Augen der Kamera

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  • Die Jungleiter berichten von ihren Beobachtungen

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  • Erste Versuche mit dem Spinnennetz

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  • Beeindruckende Körperspannung!

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  • Alle gemeinsam schaffen es

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  • Sich hier durchzufädeln ist erst der Anfang

    Sich hier durchzufädeln ist erst der Anfang

  • Geschafft! Der erste hat den "Tisch" bezwungen

    Geschafft! Der erste hat den "Tisch" bezwungen

  • Der Weg unter dem Tisch durch geht nur mit Teamarbeit

    Der Weg unter dem Tisch durch geht nur mit Teamarbeit

  • Massnehmen, damit später beim Schlag nichts schiefgeht

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  • Auch fallen will gelernt sein

    Auch fallen will gelernt sein

  • Ein durchaus spektakuläres Ende eines Kampfes

    Ein durchaus spektakuläres Ende eines Kampfes

  • Sectumsempra! Ein kleines magisches Duell mit Seilzugunterstützung

    Sectumsempra! Ein kleines magisches Duell mit Seilzugunterstützung

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Academy

14. September 2019

Volker Volker

Endlich klappte es mal wieder: Wir durften uns für einen Tag in einer Turnhalle einquartieren! Den ersten Programmpunkt übernahm Lucas: Eine Runde Aufwärmen muss sein, bevor mal sich in einer Turnhalle betätigt, selbst wenn kein Hochleistungssport angesagt ist. Dann folgte ein Hindernisparcours quer durch die ganze Turnhalle. Soweit so normal. Doch die Jungs mussten den Parcours blind und mit verschränkten Armen absolvieren - natürlich mit tatkräftiger Unterstützung eines Sehenden. Das brauchte ganz schön Vertrauen! Dass sich alle schon eine ganze Weile kennen, und so auch das gegenseitige Vertrauen bereits aufgebaut hatten, war natürlich eine grosse Hilfe. Dennoch gaben sie in der Auswertung zu, auch ein bisschen Angst gehabt zu haben - ganz am Anfang, als die Erfahrung, die Hände nicht benutzen zu können noch neu war - und vor dem Sprung gegen Schluss. Dank der Unterstützung durch die Kollegen war das aber keinerlei Hindernis, und alle waren stolz, es geschafft zu haben. Es war toll wie die gegenseitige Unterstützung funktionierte und die Sehenden auf die Bedürfnisse ihrer Schützlinge eingingen.

Andrin

Andrin

Die erste Aufgabe hat mir persönlich super gefallen, weil man einander vertrauen kann. Als der Geführte war es schon ebenfalls witzig, einen anderen "Blickwinkel" auf die Welt zu haben.

Die zweite Aufgabe tönte erstmal recht einfach. Die ganze Gruppe sollte auf die andere Seite eines Spinnennetzes gelangen, ohne dieses zu berühren. Doch die zusätzlichen Einschränkungen hatten es in sich. Vor allem, dass Andrin nicht reden durfte, war eine echte Herausfprderung. Nicht nur für ihn, der in solchen Situationen sonst gerne die Führung übernimmt, sondern auch für die Gruppe als ganzes. Denn dieser fehlte nun genau das: Jemand der die Anstrengungen koordinierte.

So versuchte erstmal jeder mehr oder weniger alleine, durch das Netz zu klettern, was natürlich nicht wirklich klappte. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich schliesslich alle so weit gefunden hatten, dass sie die Aufgabe auch wirklich gemeinsam angingen. Dabei trat eine weitere Schwierigkeit zu Tage: Durch die geringe Gruppengrösse war es ganz und gar nicht einfach, die schwereren zu heben und durchs Netz zu reichen! Nur durch die geschickte Planung der Reihenfolge klappte es schliesslich: Alle waren auf der anderen Seite und stolz, es geschafft zu haben!

Andrin

Andrin

Die zweite Übung hat mir insgesamt am besten gefallen, weil das einfach die spannendste war und wir (obwohl auch erst am Ende) gut zusammen gearbeitet haben. Es war ausserdem mal etwas anderes, wenn man nicht sprechen darf. (Das galt aber nur für mich.)

Nach dem Zmittag folgte die nächste Aufgabe: Auf einem aus drei auf Schwedenkästen ruhenden Langbänken gebastelten "Tisch" startend sollten alle Gruppenmitglieder unter dem Tisch durchklettern, ohne den Boden zu berühren. Zu Beginn waren die Erfahrungen aus der letzten Aufgabe vergessen - alle probierten drauflos, wie sie sich am besten unter dem Tisch durchhangeln konnten. Das erforderte einiges an Gelenkigkeit und Kraft. Mit der Zeit fanden alle wieder zusammen, und so gelang es, die ersten beiden unter dem Tisch durchzubringen. Freude herrschte!

Doch die Luft war ziemlich draussen, die Anstrengungen forderten ihren Tribut. Dass der kleinste seinen Erfolg wegen seiner Grösse und der Tischbreite für unmöglich hielt, machte die Sache nicht besser. Dabei hatten wir zu Beginn durchaus befürchtet, dass der Tisch aus drei Bänken für alle zu breit sein könnte, was die Jungs eindrücklich wiederlegt haben. So sind wir nach wie vor der Meinung, dass die Gruppe auch ihn unter dem Tisch durchgebracht hätte. In Anbetracht der Erschöpfung beendeten wir die Übung. Dennoch kann die ganze Gruppe mit Recht stolz auf ihre gemeinsame Leistung sein!

Andrin

Andrin

Die dritte Aufgabe war nicht weniger interessant, aber weitaus komplizierter und körperlich anstrengender. Die Tatsache, dass es Hilfe von allen Beteiligten forderte machte die Übung nicht unbedingt einfacher. Letztendlich haben wir es immerhin geschafft, zwei Leute um den Tisch zu bringen. Alles in Allem hat mir der Morgen sehr gut gefallen.

Nach einer Pause war dann Spass angesagt - wenn auch nicht im ganz klassischen Sinn. Da wir endlich mal wieder Matten zur Verfügung hatten, nutzten wir die Gelegenheit, uns mit Stunts zu beschäftigen. Das ist zwar auch anstrengend - schliesslich ist absolut wichtig, dass man bei Stunts präzise und voll bei der Sache ist - macht aber allen viel Spass. Den Anfang machte Falltraining. Denn auch wenn der Boden gepolstert ist, ist es wichtig, kontrolliert zu fallen, um den Körper möglichst wenig zu gefährden.

Dann folgten Schläge und die passenden Reaktionen. Hier kommt es nicht nur sehr auf die räumliche Präzision, sondern auch aufs Timing an; nur dann ist das Opfer schon aus dem Weg wenn der Schlag ankommt. Das alles aus der richtigen Perspektive aufgenommen sieht aus als habe der Kontakt stattgefunden. Ja, wie so vieles im Film sind auch Treffer in Kämpfen in aller Regel fake. Merke: Im Film muss nichts echt sein, es muss nur so aussehen!

Norjc

Norjc

Wir haben geübt zu kämpfen, ohne uns zu verletzen. Klingt komisch, ist aber so. Wir haben ne kleine Kapfszene gemacht, was viel Spass gemacht hat. Wir haben langsam angefangen, weil wenn man schnell anfängt kann man die Choreo noch nicht, also schlägt man sich direkt ins Gesicht. Und das wollten wir ja nicht. Darum wurden wir nur langsam schneller. Umso schneller umso besser sieht es aus. Ich meine es sah am Schluss ziemlich realistisch aus.

Die Jungmannschaft war schon ziemlich ausgepowert, als wir zum Schluss noch Seil und Klettergurt auspackten, um einen Stunt mit Seilzugunterstützung auszuprobieren. So hatte einer unserer Jungleiter die Ehre, als Opfer eines "Sectumsempra"-Fluchs durch die Luft zu fliegen.

Es war ein anstrengender, von einigen Erfolgserlebnissen gekrönter Tag, von dem wir hoffen, dass er das Team noch näher zusammengebracht hat.