WädiWOOD Logo
  • <
  • Zu zweit, aber mit nur drei Beinen und zwei Händen, ist es weder einfach, Kabel zu verbinden...

    Zu zweit, aber mit nur drei Beinen und zwei Händen, ist es weder einfach, Kabel zu verbinden...

  • ...noch sie wieder zusammenzufalten

    ...noch sie wieder zusammenzufalten

  • Eine sprachlose Sortieraufgabe auf einem Baumstamm

    Eine sprachlose Sortieraufgabe auf einem Baumstamm

  • Erste Experimente mit Kamera und Legolastwagen

    Erste Experimente mit Kamera und Legolastwagen

  • Kommandos an den Darsteller, wie er sich positionieren soll

    Kommandos an den Darsteller, wie er sich positionieren soll

  • Wirkt das Bild so realistisch?

    Wirkt das Bild so realistisch?

  • Hier entsteht - stark vereinfacht - ein sogenanntes Mattepainting

    Hier entsteht - stark vereinfacht - ein sogenanntes Mattepainting

  • Abgesehen davon, dass weder Laster noch Erdhaufen wirklich realistisch aussehen, passt die Aufnahme

    Abgesehen davon, dass weder Laster noch Erdhaufen wirklich realistisch aussehen, passt die Aufnahme

  • Alles ist bereit für die Aufnahme

    Alles ist bereit für die Aufnahme

  • In Natura sieht die kleine Szene ziemlich seltsam aus

    In Natura sieht die kleine Szene ziemlich seltsam aus

  • Die Technikcrew richtet die Kamera ein

    Die Technikcrew richtet die Kamera ein

  • Der Regisseur ist bereit!

    Der Regisseur ist bereit!

  • Noch ist nichts davon zu sehen, dass schliesslich ein Klon in der Szene vorkommt

    Noch ist nichts davon zu sehen, dass schliesslich ein Klon in der Szene vorkommt

  • Wie fühlt es sich an, in einer Gefängniszelle zu sitzen...

    Wie fühlt es sich an, in einer Gefängniszelle zu sitzen...

  • ...oder in eine hineinzukommen?

    ...oder in eine hineinzukommen?

  • >

Academy

22. Juni 2019

Florian Florian

Nachdem wir uns alle eingefunden hatten, starteten wir mit einem Gemeinschaftsspiel. Je zwei Personen wurden zusammengebunden und jeder durfte nur eine Hand benutzen. Und so mussten wir dann zusammen einige Kabel auslegen und danach auch wieder zusammenpacken. Das klingt jetzt vielleicht ganz leicht, aber es ist schwieriger als es tönt. Wir mussten gut zusammenarbeiten und uns gegenseitg unterstützen. Wenn der Eine nicht aufpasst oder rumblödelt funktioniert es nicht. Dies kann man auch auf ein Set an einem Drehtag übertragen. Dort muss man auch den anderen helfen und konzentriert sein.

Bevor die nächste Teamübung kam, schauten wir uns alle gemeinsam einen schon etwas älteren Film an. Einen sehr viel älteren um genau zu sein. Nähmlich den Film "Voyage à la lune". Es ist ein Film von dem berühmten Regisseur und Filmemacher Georges Méliès. Er war einer der ersten, der in einem Film anfing zu schneiden, und damals war es wirklich noch physisches Schneiden, da man das Filmband an der richtigen Stelle durchschnitt und dann wieder zusammenklebte. Ausserdem waren er auch einer der Ersten, der sowas wie "Filmeffekte" erfand und damals im Film schon Leute verschwinden lassen oder Dinge in den Film bringen konnte, die nicht mal da waren. Dies machte man früher, indem man entweder an der richtigen Stelle das Filmband durchschnitt oder indem man Dinge weiter nach hinten versetzte, sodass zum Beispiel ein Mann auf einem Lego Auto stehen kann.

Nachdem wir etwas über diesen Kurzfilm diskutiert hatten schoben wir eine zweite Gemeinschaftübung ein. Wir mussten uns auf einem dünnen Baumstamm nach Augenfarben ordnen ohne zu reden. Komischerweise haben wir es trotzdem geschafft, da alle aufgepasst hatten und so mithelfen konnten. Da es anfing zu regnen hörten wir damit auf und gingen zur nöchsten Aufgabe über.

Wir machten genau das, was Georges Méliès früher in seinen Filmen machte. Wir versuchten, einen von uns auf einen kleinen Legotruck zu bringen, den wir dabei hatten. Als erstes fingen wir an zu überlegen, wie wir das genau anstellen wollten. Dann probierten wir mit der Kamera ein bischen aus, und schlieslich hatten wir ein Bild in dem jemand im Cockpit des Trucks sass und ein anderer von ihm heruntersprang in einen Erdhaufen den wir gezeichnet haben und auch ins Bild integriert haben. Nachdem wir das geschafft hatten assen wir zu Mittag und bereiteten uns auf den Nachmittag vor.

Lucas Lucas

Am Nachmittag haben wir einen speziellen Kurzfilm gedreht. In diesem kleinen Clip ging es um Klone. Florian und ich durften beim Dreh zwar nicht vor der Kamera stehen, aber wir durften unser Können als Regisseur beweisen. Doch wir hatten nicht nur die Ehre, den Film mit "Action" zu starten und mit "Cut" zu beenden. Wir mussten schauen, dass die Schauspieler so gut wie möglich immer gleich laufen, was nicht so gut geklappt hat, wie wir später merkten. Denn dass wir zwei die Regisseure waren hatten einen bestimmten Grund. Wir waren auch die, die später dafür sorgen mussten, dass es irgendwie zum Klonen kommt. Kurz: Wir arbeiteten später in der Post.

Doch nun zur Frage wie wir die ganzen Klone erstellt haben. Eigentlich ist es es ganz einfach. Wir haben die Clips mehrmals gedreht, da wir nicht in der Lage waren, einen Zwilling aufzuspüren. Also musste der "echte" Schauspieler einmal den Neugierigen Emil spielen, der eine Klon-Maschine ausprobieren wollte. Das zweite Mal musste er den Klon spielen, der aus der Klone-Maschine rauskam und das nicht mit normalem Verstand. Das WÄRE einfach - hätten wir uns beim Dreh etwas mehr Zeit genommen. Denn das Ziel wäre gewesen, dass das Orginal den Klon nie überlappt. Naja, schlussendlich sind sie nicht immer gleich gelaufen und hatten somit Überlappungen als wir die zwei Clips übereinander legen mussten.

Es war eine tolle Erfahrung, auch mal den Regisseur zu spielen und Anweisungen zu geben. Ausserdem hatten wir auch in der Post noch nie was mit Klonen zu tun.

Volker Volker

Während die Techniker versuchten, die Klonszene zusammenzusetzen, versuchten sich die Schauspieler daran, sich in in eine Situation hineinzuversetzen, in der sie in eine Gefängniszelle kommen. Dies stellte sich als deutlich schwieriger heraus als es die - glücklicherweise - mangelnde eigene Erfahrung erahnen liess. Denn alle waren schon ganz schön schlapp, und so konnten wir uns nicht so intensiv mit der Aufgabe auseinandersetze, wie wir gerne hätten. Ja, auch Schauspieler haben eine Tagesform; das ist völlig normal. Und unabhängig davon war es ein cooler und lehrreicher Tag!