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  • Stossen wir beim Umhergehen zusammen?

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  • Ich packe in meinen Koffer... Bei uns abgewandelt als Technikeinführung

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  • Für unseren Schnuppergast gar nicht so einfach! Wie heisst das doch gleich?

    Für unseren Schnuppergast gar nicht so einfach! Wie heisst das doch gleich?

  • Dann geht's richtig los: Beleuchtung einrichten

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  • Letzte Proben für die Szene

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  • Am Schnitt-PC ist erstmal auch alles neu

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  • Die Szene entsteht im Schnittprogramm

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Academy

02. Februar 2019

Volker Volker

Die zweite Academy beschehrte uns endlich mal wieder einen Schnuppergast. Als erste Annäherung an die Arbeit bei uns starteten wir mit einer abgewandelten Version von "Ich packe in meinen Rucksack". Dabei dienten die Karten aus unserem Technikmemory als Rucksackinhalt beziehungsweise Gedankenstütze. Dennoch war es selbst für die bisherigen gar nicht immer einfach, die korrekte Bezeichnung zu den mit der Zeit vielen Bildern abzurufen!

Lucas

Lucas

Wie jede Academy war diese wieder eine besondere. Neben vielen Übungen haben wir eine besondere Teamübung gemacht. Der Auftrag war, wir sollten in einem Feld umherlaufen und schauen was passiert. Ausserdem durften wir nicht zusammenstossen, was einfacher klingt als es ist. Mit der Zeit entwickelte sich ein Muster und wir liefen alle hintereinander. Später wurde uns dies verboten, und wir sollten uns auf die Zwischenräume, dann nur auf die Mitmenschen konzentrieren. Das Ergebnis war, dass es bei uns mehr Zusammenstösse gab, wenn wir uns auf die Zwischenräume konzentrierten. Normalerweise ist es umgekehrt...

Dann ging es ans Eingemachte. Um unserem Gast wenigstens einen gewissen Einblick geben zu können, wie wir drehen, mussten die Jungs eine komplette kleine Szene erarbeiten und drehen. Um die Ideen etwas zu kanalisieren, gab es ein paar Vorgaben: Die Szene musste in einem leeren und nur punktuell beleuchteten Raum spielen, in dem ein Stuhl steht. Zudem musste ein Modellauto vorkommen.

Wie so oft, wenn man Kids auf eine Grundidee loslässt, entstand eine unerwartete und bemerkenswert komplexe Idee: Ein Jungmafioso, der vom Paten endlich ernstgenommen werden will, päsentiert diesem ein Entführungsopfer. Nicht mit dem gewünschten Erfolg... Das Spielzeugauto? Dessen einzige Funktion blieb es, auf dem Tisch des Paten zu stehen.

Zuerst aber galt es, den Drehort vorzubereiten, insbesondere die Beleuchtung einzurichten. Derweil probten die Darsteller die Szene. Da einer der Darsteller uns für einen Teil des Nachmittags verlassen musste und die Vorbereitungen länger als erhofft gedauert hatten, mussten zuerst alle Einstellungen mit ihm gedreht werden. Das war eine echte Herausfprderung für die Regie, die plötzlich eine ganz andere Sicht auf die Szene entwickeln musste!

Nach dem Mittagessen ging es für die Techniker an den Schnitt. Und hier zeigte sich, dass es nicht ganz gelungen war, um unseren teilweise abwesenden Darsteller herumzudrehen. Das Schnittteam kämpfte, aber ein fertiger Schnitt lag in der vorhandenen Zeit nicht drin.

Etienne

Etienne

An diesem Nachmittag haben wir zuerst eine Schauspielübung gemacht. Es handelt sich um jemanden der ein rotes Velo geschenkt bekommen hat. Es war aber doch nicht so einfach.

Die Schauspieler widmeten sich derweil einem Klassiker; dem roten Velo. Die Situation tönt einfach. Jemand kommt in einen Raum, in dem sein Kollege sitzt und sagt diesem: "Mein Vater hat mir ein rotes Velo geschenkt." Und nur genau das. Was er darüber denkt, also ob er sich freut, oder er rot die hässlichste Farbe ever findet, das muss er über den Rest seines Spiels rüberbringen. Und das ist nicht ansatzweise so einfach wie es sich anhört!

Mit allen gemeinsam ging es in unserer Reihe der Filmvergleiche weiter. Diesmal schauten wir aber keine Filmausschnitte, sondern die Trailer von drei Kinder- und Jugendfilmen. Obwohl alle aus diesem Jahrtausend sind, wirkte der älteste auf die Jungs extrem altbacken, was wohl auch daran lag, dass er als einziger keine "echte" Action enthält. Das Beliebtheitsrennen machte aber nicht etwa der neuste, sondern der mittlere Trailer. Dies zeigt klar, dass insbesondere Trailer keine exakte Wissenschaft sind, sondern vor allem eines: Geschmackssache.

Nachspiel

Inzwischen ist unsere kleine Mafiageschichte ganz fertig geworden:

Nick und der Pate

"Nick und der Pate" in der Galerie