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  • Improvisation einer Situation an der Bushaltestelle

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  • René zeigt Norjc wie er aus Sicht der Kamera wirkt

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  • "The Floor is Lava" - Mit 5 Inseln und 2 Personen kein Problem

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  • Aber wie kann eine Insel verschoben werden, wenn auf jeder nur einer der fünf Jungs stehen darf?

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  • Sieht chillig aus: Unser Mann am Tonrecorder

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  • Kreative Platzierung des Funkmikrofons

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  • Nochmal Improvisation. Oder Freizeit. Manchmal ist das nicht so eindeutig...

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  • Die blauen und grünen Anzeigen sollen in der Nachbearbeitung ersetzt werden. Ob das klappen wird?

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Academy

17. März 2018

Florian Florian

In dieser Academy haben wir zum Einstieg Schauspieltraining gemacht. Und zwar eine Improvisationsübung. Jeder von uns hat für sich einen Charakter erfunden, und sie dann in einer Situation an einer Busaltestelle "auf einander los gelassen". Der erste Versuch lief noch nicht so glatt und endete in einem seltsamen Verhör, aber wir steigerten uns nach und nach.

Nebenbei haben wir Techniker eine Methode eine neue Methode zur Anbringung der Sender für die Funkmics ausprobiert. Nach etwas Ausprobieren haben wir verschiedene gute Stellen entdeckt, an denen der Sender nicht gut zu sehen ist. Je nach Kameraposition oder Bewegung der Schauspieler sind andere Stellen besser geeignet.

Dann haben wir unser diesjähriges Filmprojekt weiter geplant. Hauptthemen waren die Suche nach den verschiedenen Drehorten, Requisiten und Statisten. Nicht alle waren sich so richtig bewusst, dass wir schon in 5 Wochen mit den Dreharbeiten beginnen. Die Zeit drängt!

Während die Darsteller nochmal eine Improvisation machten - diesmal trafen die Rollen an einem Bahnhof aufeinander - bereiteten die Techniker das Set und die Beleuchtung für den Nachmittag vor. Und dann gab es endlich Mittagessen.

Nach der Mahlzeit spielten wir, um das Denken etwas anzuregen, ein kleines Spiel, in dem wir uns zu fünft mit fünf Kartonplätchen über eine Distanz fortbewegen mussten, ohne den Boden zu berühren. Hmmm... Wie das wohl geht? Nach vielen Versuchen haben wir mit ein paar Tipps eine Möglichkeit gefunden. Doch auch mit etwas Hilfe haben wir es nicht ganz geschafft.

Nachdem wir alle etwas aufgewärmt waren, haben wir Testaufnahmen für unser diesjähriges Projekt gemacht, nämlich für sogenanntes "Screenreplacement". Mit ein paar Tricks und Geschick in der Post Production funktioniert diese Methode gut. Gleichzeitig war es auch eine Schauspielerübung, da es eine Szene mit dem kompletten Dialog aus dem diesjährigen Film war. Und es war auch eine Übung für das Soundteam mit der neuen Technik um das Funkmikrofone anzubringen.

Fachbegriff

Fachbegriff

Screenreplacement

Unter Screenreplacement versteht man das Ersetzen von Bildschirminhalten in der Nachbearbeitung. Beim Dreh sind die Bildschirme also leer oder zeigen einen speziellen Inhalt an, der die Arbeit erleichtern soll. Erst in der Nachbearbeitung werden dann die eigentlich gewünschten Bilder in die Bildschirme eingebaut. Auf dem Papier ist das ziemlich einfach, aber spätestens wenn sich die Kamera bewegt und z.B. Darsteller vor dem Bildschirm agieren lauern viele Schwierigkeiten...

Am Ende des Tages waren alle müde und hatten auch viele neue Sachen gelernt, die wir in den Drehwochen dieses Jahr sicherlich anwenden können.