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  • Das Titelbild für unseren Clip: Die Blaumach-Challenge

    Das Titelbild für unseren Clip: Die Blaumach-Challenge

  • Schon beim Ideensuchen geht's heiter zu

    Schon beim Ideensuchen geht's heiter zu

  • Ebenso beim Abendessen

    Ebenso beim Abendessen

  • Dreharbeiten mit Kran

    Dreharbeiten mit Kran

  • Roel bettelt. Wohl drum, dass er die Bohnen nicht mehr essen muss

    Roel bettelt. Wohl drum, dass er die Bohnen nicht mehr essen muss

  • Hochkonzentriert: Csongor an der Kamera

    Hochkonzentriert: Csongor an der Kamera

  • Finn an der Funkschärfe

    Finn an der Funkschärfe

  • Während die anderen drehen wird Emil geschminkt

    Während die anderen drehen wird Emil geschminkt

  • Maximale Stilnote: Csongor am Boom

    Maximale Stilnote: Csongor am Boom

  • Die Klappe greift Andrin an

    Die Klappe greift Andrin an

  • Die komplizierte Kranfahrt übernehmen die Oldies

    Die komplizierte Kranfahrt übernehmen die Oldies

  • Was der Kameramann sieht

    Was der Kameramann sieht

  • Valentin hat sich's am Boden gemütlich gemacht

    Valentin hat sich's am Boden gemütlich gemacht

  • Lucas hat eine kleinen Lachanfall

    Lucas hat eine kleinen Lachanfall

  • Schnitt: Der Clip nimmt Form an

    Schnitt: Der Clip nimmt Form an

  • Die Chatnachrichten entstehen im Effektprogramm

    Die Chatnachrichten entstehen im Effektprogramm

  • Florian und Andrin konzentriert beim Schnitt

    Florian und Andrin konzentriert beim Schnitt

  • Lukas sucht nach passender Musik

    Lukas sucht nach passender Musik

  • Ein Standbild aus dem fertigen Clip. Hier ist das Blau noch nicht im Bild

    Ein Standbild aus dem fertigen Clip. Hier ist das Blau noch nicht im Bild

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ZFF 72

29. September - 2. Oktober 2017

Volker Volker

Achtung: Spoiler! Schau Dir erst den Clip an, bevor Du den Rest des Blogs liest.

Die Themenbekanntgabe löste erstmal ein kleines Déja-Vu aus, war doch letztes Jahr "Wasser" drangewesen. Und irgendwie ist "Blau" von diesem Jahr doch das selbe... Dann folgten Gedanken an den "blau, blau, blau" blühenden Enzian und das Blaue vom Himmel. Emil war der erste der "kleinen" der beim Nachdenken helfen konnte. Als dann auch Andrin dazu kam nahmen die Ideen Fahrt auf, und nach und nach entstand die Idee, die schliesslich "Die Blaumach-Challenge" wurde. Im etwas grösser gewordenen Kreis fiel die Entscheidung, und die Arbeit am Drehbuch, sowie die Planung, konnten beginnen. Erst nach Mitternacht war soweit alles bereit für den Drehtag. Dachten wir.

Früh am Samstag wurde klar, dass es mit dem erhofften Drehort doch nicht klappen würde. Glücklicherweise war einer der Jungs alleine zu Hause und erhielt den elterlichen Segen, und das Haus als Drehort zur Verfügung zu stellen. So fuhren wir mit 16 Mann und einer ganzen Menge Material bei ihm vor und begannen mit der Drehvorbereitung.

Während Fabio, unser Regisseur, die Örtlichkeiten inspizierte und festlegte, wo welche Szene spielen würde, machte sich die Technikcrew an den Aufbau des kleinen Krans und die Schauspieler bekamen erklärt was wir eigentlich mit ihnen vor hatten.

Und dann ging es endlich los. Csongor, unser neustes Mitglied, schlug sich wacker an der Kamera, und Roel musste Bohnen essen. Was ihm gar nicht schmeckte. Aber er passte wie erwartet wunderbar zur Rolle und brachte sie genau so rüber, wie Fabio sich das vorgestellt hatte. Dann war erstmal Mittagspause und - das Wichtigste - Hotdogs angesagt.

Dann ging es mit der Trinkszene und schauspielerischen Highlights weiter. Einerseits zeigte Etienne sein riesiges Talent, Nebenrollen wie nebenbei mit Leben zu füllen. Andererseits bewies Andrin, dass ein Drehbuch mehr eine Richtlinie ist und ergänzte spontan seinen Text. Dass passte so gut, dass wir im Schnitt die geplante Szenenreihenfolge umstellten und er nun die Schlusspointe übernimmt.

Währenddessen war Emil unter Pascals Händen bereits sozusagen zum Schlumpf geworden und musste aufpassen, dass er nicht überall abfärbte. Seine Szene war auf dem Pipier recht einfach, aber eine komplizierte Kranfahrt ist nicht zu unterschätzen. Und so übernahmen Fabio und Pascal für einmal die Kamera. Dass wir recht kurzfristig Emil auf diese Rolle eingewechselt hatten, stellte sich als absolut richtig heraus. Kaum einer ausser ihm bringt den kindlichen Charme so treffend auf die Leinwand.

Der Leidtragende davon war Finn, der dadurch die Perücke erbte. Die nervig kratzte. Glücklicherweise war seine Szene kurz, wenn auch durch die Enge des Badezimmers für die Technikcrew ganz schön herausfordernd. So durfte er schon bald wieder hinter die Kamera zurückkehren.

Nur mit etwas Glück hatten wir noch passende blaue Pillen für Lucas' Szene auftreiben können, die er - bereichert durch einem Lachanfall - trotz des etwas delikaten Inhalts gewohnt routiniert spielte.

Dann blieb nur noch der nervigste Teil - Aufräumen - bevor es zum Abschluss der Dreharbeiten Kuchen gab. Die meisten waren glücklich, dass sie nach Hause konnten, um sich zu erholen. Aber ein harter Kern gönnte sich noch einen Filmabend während die Daten tranferiert wurden.

Um Acht startete am Sonntag die Nachbearbeitung. Neben dem Schnitt konnten erstmal nur die Chatnachrichten vorbereitet werden, denn die Arbeit am Ton und der Farbkorrektur ist meist nicht sehr sinnvoll solange der Schnitt nicht fertig ist.

Es war gar nicht einfach, alle Teile des Clips in maximal 72 Sekunden unterzubringen, zumal ja auch Platz für den Chat sein musste. Ein Glück hatten wir nicht wie ursprünglich angedacht versucht, die Schulsekretärin ebenfalls zu zeigen! So dauerte es bis nach dem Mittagessen, bis endlich der Schnitt stand.

Endlich konnte nun wirklich die Arbeit am Ton und der Musik beginnen. Aber ersteres ist langweilig und dauert, und zweiteres ist, grade in Anbetracht des Umfangs unserer Library, auch immer etwas Glückssache. Glücklicherweise fand am späten Nachmittag noch Cédric zu uns, der magisch die passenden Tracks fand.

Und ab dann hätten wir wunderbar parallelisieren können. Aber das gab die Personaldecke nun nicht mehr her. Obwohl wir es ja eigentlich inzwischen wissen, überraschten wir uns wiedermal selbst damit, wie viel in der Farbkorrektur möglich ist und was sauber aufgenommener Originalton hergibt. Aber es dauerte bis kurz vor Eins am Montag früh, bis der Clip fertig war.

Schon vor Sieben kam Pascal vorbei, um eine relativ unbelastete Zweitmeinung abzugeben, die glücklicherweise sehr positiv war. So konnten wir uns nun noch "Kleinigkeiten" wie dem Titel, der Beschreibung und dem Posterbild widmen, bevor wir unser Werk endlich uploaden konnten. Wiedermal waren wir fertig. Fix und fertig.

Aber das Projekt hat uns auch wieder bestätigt, dass wir coole Clips produzieren können. Dass es im Voting zwar besser als letztes Jahr gelaufe ins, aber dennoch nicht für die Chance auf einen Preis gereicht hat, ist natuerlich schade. Was aber wirklich wichtig ist: Wir haben die "72-72-blau-Challenge" mit "Die Blaumach-Challenge" als Team gemeistert. Und darauf dürfen alle die mitgeholfen haben mit Recht stolz sein!