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    Dominic und Cédric auf der Suche nach der richtigen Einstellung

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    Dominic und Cédric besprechen die Einstellung

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    Cédric klettert in der Freizeit

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    Auch in der Freizeit: Pascal und Dominic pokern

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    Die Einzelteile des Krans mit Volker, Njal, Lucas, Norjc und Emil

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    Njal und Emil bauen den Kran

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    Emil und Norjc probieren den Kran aus

  • Der Kran im Einsatz

    Lucas und Norjc mit dem Kran

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    Lucas, Njal, Cédric und Dominic warten aufs Essen

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    Geschichtslektion in der Pause: Njal testet den Vietnamsitz

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    Lucas, Cédric, Pascal und Dominic arbeiten an ihren Rollen

  • Arbeit an der Rolle

    Emil arbeitet an seiner Rolle

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    Emil, Norjc und Cédric improvisieren eine Szene

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    Cédric, unser Mr. Cool

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    Lucas beim Textlernen...

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    "Tim" (Cédric) redet mit "Brad" (Dominic) und "Randy" (Lucas)

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Auffahrtsweekend

6. - 8. Mai 2016

Volker Volker

Das Auffahrtsweekend bot die Gelegenheit, eine kleines Academy-Lager durchzuführen, uns also mehr als nur einen Tag mit den Themen zu beschäftigen, und durch die gemeinsame Übernachtung die Gruppe näher zusammen zu bringen.

Der erste Tag war dem CORE vorbehalten. Die drei erhielten die Aufgabe, eine kleine Szene zu erarbeiten, und diese dann in zwei Varianten zu drehen. Einmal "klassisch", also mit relativ unbewegter Kamera, und einmal "dynamisch", also mit fast dauernd bewegter Kamera.

Natürlich wurde es eine Actionszene. Und natürlich dauerte es länger als gedacht. Das war aber zum grossen Teil dem fast schon abartig schönen Wetter geschuldet. Es war heiss. Richtig heiss. Wie Dominic es dennoch im langärmligen Shirt ausgehalten hat bleibt sein Geheimnis...

Dass René länger zum Einkaufen brauchte als erhofft und der Zmittag deshalb schon fast zum Zvieri mutierte, machte die Sache nicht wirklich besser. Jedenfalls waren alle genügend kaputt, dass die dynamische Version nur ziemlich minimal gedreht wurde.

Und dann war körperliche Arbeit angesagt. Vor dem Abendessen musste nämlich noch die Technik in unser Lagerhaus. (Naja, Keller...) So hatten wir uns den Znacht und den anschliessenden Film auch wirklich verdient.

Nach dem Zmorge und ein paar Vorbereitungen stiessen die restlichen Teilnehmer zu uns. Wir starteten mit einer Einführung in den Schnitt, beziehungsweise die Filmsprache. Es macht nämlich wirklich einen Unterschied, in welcher Reihenfolge man Bilder (oder eben Einstellungen) aneinanderreiht. Unser Gehirn reimt sich nämlich ganz automatisch "Geschichten" zusammen. Und so kann ein und derselbe Gesichtsausdruck je nach Zusammenhang zum Beispiel Hunger oder Ungeduld ausdrücken.

Anschliessend ging's an die frische Luft und den Aufbau unseres Kamerakrans. Das ist immer ein Highlight, dauert aber, wenn man es wie unsere Jungs zum ersten Mal macht, ganz schön lange. Denn Sorgfalt ist hier oberstes Gebot - ein Fehler kann zu schweren Verletzungen führen...

Nach dem Zmittag war es dann Zeit für Schauspieltraining, an dem auch die Techniker teilnehmen durften. (Oder mussten?) Jeder suchte sich eine Figur aus, der er nach und nach mehr Eigenschaften gab und mehr und mehr zu ihr wurde. So entstanden viele der Eigenschaften schliesslich ganz von selbst, was ein ganz besonderes Gefühl ist.

Erst waren alle ziemlich verwirrt, dass allen Ernstes die formelle Anmeldung auf dem Programm stand. Schliesslich hatten die ja alle bereits unterschrieben abgegeben. Doch es stellte sich heraus, dass - von den Leitern nicht unerwartet - längst nicht allen klar war, was da wirklich drinsteht und vor allem auch weshalb.

Nach dem Znacht und dem Film war es dann bereits wieder Zeit fürs Bett.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen des diesjährigen Projektes. Nach einem Überblick über den Stand der Dinge und einer Runde Ideensammlung erarbeiteten die Jungs in Gruppen einzelne Szenen und präsentierten sie.

Der Zmittag war dann ein echtes Highlight. Nick und Jonas, zwei unserer Ehemaligen, hatten sich bereiterklärt, das Catering zu übernehmen. Und wie! Es gab verschiedenstes Fleisch vom Grill und eine grosse Auswahl Salate. Und das beste: Wir konnten uns einfach an den gedeckten Tisch setzen!

Am Nachmittag wagten wir uns an eine Szene aus "Hör mal wer da hämmert". Normalerweise schreiben wir unsere Szenen ja selbst. Aber wir wollten den Kids die Gelegenheit geben, anschliessend zu vergleichen, wie es die Profis machen. Bei einer Komödie kommt es nämlich extrem aufs Timing an. Nur dann kommen die Gags auch wirklich zur Geltung.

Bevor das Wochenende mit dem Zvieri endete erhielten endlich unsere Neuen ihr WädiWOOD-Shirt. Und da wir nun definitiv für Kids und Teens das selbe Shirt verwenden gab es - für fast alle eine Überraschung - neu auch Rangabzeichen, die sie begeistert in Empfang nahmen.