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  • Njal hat die Ehre unser "Schätzli" voll auszurüsten

    Njal hat die Ehre unser "Schätzli" voll auszurüsten

  • Finian übt das Scharfstellen

    Finian übt das Scharfstellen

  • Auch Fabio hat sichtlich Spass an der Kamera

    Auch Fabio hat sichtlich Spass an der Kamera

  • Norjc beim Scharfstellen

    Norjc beim Scharfstellen

  • Njal schneidt einen Clip

    Njal schneidet einen Clip

  • Natürlich ist Emil nicht wirklich so mies drauf. Hier gibt er eine Kostprobe seines Schauspieltalents

    Natürlich ist Emil nicht wirklich so mies drauf. Hier gibt er eine Kostprobe seines Schauspieltalents

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Academy

28. Mai 2016

VolkerVolker

Der Vormittag stand vor allem im Zeichen unseres "Schätzli", wie Cédric unsere neuste Kamera getauft hat. Solange man nur die Kamera selbst vor sich hat, sieht sie ja ganz OK aus. Etwas grösser als eine Spiegelreflex. Ab wie auch unsere vorherige Kamerageneration (das war eben so eine Spiegelreflex) sollte man auch unser "Schätzli" noch etwas ausbauen, um damit zu arbeiten. Riggen nennt man das.

So haben wir also in aller Ruhe das Rig aufgebaut. Unter die Kamera kommen die Rods, welche die Verbindung zum anderen Zubehör herstellen werden, und die Stativplatte. Dann folgen Akku, die Monitore für den Operator und den Focuspuller, der Followfocus fürs Scharfstellen und die Mattebox für die Lichtkontrolle. Garniert wird das ganze mit dem externen Mikrofon.

So ausgestattet ist das "Schätzli" dann drehfertig. Und alle waren froh, dass es auf dem Stativ stand. Wobei das keineswegs die Regel ist, oft müssen wir auch im Vollausbau aus der Hand drehen. Und dann schlagen die gut 5 Kilogramm schnell ziemlich heftig zu!

Als dann die Kids dazugestossen waren, durften alle üben, scharfzustellen. Dank Monitor und Hilfseinblendung geht das recht gut. Aber nur, solange sich die Darsteller nicht bewegen. Denn grade wenn wir wie im Keller recht wenig Licht (und damit die Blende maximal geöffnet) haben, ist die sogenannte Tiefenschärfe so gering, dass der wirklich scharfe Bereich nur noch wenige Zentimeter "dick" ist. Selbst mit dem Followfocus wird es deshalb sehr schwierig, diese Zone zu den Bewegungen passend zu verlagern.

Neben der Improvisation einiger Szenen aus "Fötzel" stand dann vor allem noch eines and: Die Rollenverteilung. Es war zwar klar, wer wofür in Frage kam, aber "wie rum" wir Norjc und Emil verteilen würden, und ob Pascal oder Cédric die zweite Hauptrolle spielen dürfen würde war noch offen. In der Improvisation bestätigte sich schnell, dass Emil die Hauptrolle und Norjc die Titelrolle übernehmen würde. Mit den älteren einigten wir uns drauf, dass Pascal seinen Einstieg ins Schauspiel mit der ersten grossen Rolle besiegeln durfte.

Und damit war es auch schon wieder höchste Zeit für den Filmabend...