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  • So sieht Ton aus wenn er auf dem Computer ankommt

  • Das ist der selbe Ton, aber in einer anderen Ansicht, die oft sehr hilfreich ist

  • Nachsynchronisation - nicht wirklich Deine Aufgabe, aber Du bestimmst mit, wann sie nötig ist

  • Der Soundtrack hat oft viele Spuren, die passend gemischt werden müssen

  • Und so sieht dann die sogenannte Automation für den Mix aus. Ganz schön heftig!

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Ton

Ton ist für den Zuschauer das Wichtigste an der technischen Qualität eines Films. Hier muss einfach alles stimmen. Und es ist Deine Aufgabe, zusammen mit den Kollegen vom Location Sound, dem Sound Design und der Musik.

Du bist insbesondere für alles zuständig was während der Drehzeit aufgezeichnet wurde. Du bearbeitest die verwendeten Clips, entfernst so gut es geht Störgeräusche und setzt die Clips an der richtigen Stelle im Film ein. Dann beginnt oft das grosse Basteln. Denn die nicht entfernbaren Störgeräusche treten typischerweise genau an den Stellen auf, die Du eigentlich benötigst. So suchst Du also nach Alternativen und passt diese in den Film ein.

Wenn es gar nicht mehr anders geht gibst Du die Nachsynchronisation in Auftrag. Dann müssen die Darsteller nochmal ran und ihren Text im Studio sprechen. Und Du musst ihn so in den Soundtrack einbauen, dass der Unterschied nicht auffällt.

Dabei hilft oft die Atmo, also der Hintergrundton, der an diesem Ort "eh da" ist. Und den Du - wenn es bei den Dreharbeiten mal wieder hektisch geworden ist - oft erst aus den verschiedenen Clips zusammenbasteln musst. Aber auch wenn Du den Originalton verwenden kannst leistet die Atmo unverzichtbare Dienste.

Neben dem Originalton baust Du die Werke der Sounddesigner und Musiker in den Soundtrack ein. Und dann wird's richtig spannend: Die vielen Tonspuren (bei "Wach auf!" waren es über 100) stellst Du im Mix so ein, dass aus ihnen allen der optimale Klang entsteht, der an der Premiere die Zuschauer in seine Bann zieht.

Kurz: Keine leichte Aufgabe - aber eine der Wichtigsten!