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Schnitt

In Deinen Händen liegt die Geschichte des Films. Im Schnitt erzählst Du sie dem Zuschauer mit Hilfe der während der Drehzeit erstellten Aufnahmen. Dabei hast Du die Gelegenheit, nochmal umzubauen und so den Film so richtig gut zu machen.

Das gilt selbst dann wenn im Vorfeld alles sauber geplant wurde. Mal wirst Du mehr umstellen, mal weniger. Letztlich ist es Deine Aufgabe, die Geschichte bestmöglich zu erzählen. Das kann dann durchaus bedeuten, dass der Film plötzlich mit einer Mischung aus Szene 14 und Szene 81 anfängt, wie bei "Ein Kick zuviel" geschehen.

Der Weg dorthin ist oft lang und steinig. Es kann gut vorkommen, dass Du den Schnitt einer Szene mehrere Male komplett neu angehen musst, bist Du endlich den richtigen Ansatz findest. Oder du diskutierst mit deinen Kollegen mal eben eine Stunde darüber, ob der Schnitt nun besser zwei Einzelbilder (etwa eine Zwölftelsekunde) weiter hinten erfolgt oder eben nicht.

Es macht aber riesigen Spass, die Geschichte vor Deinen Augen aus dem Nichts entstehen zu lassen. Und Du bist derjenige, der bestimmt, aus welchem Blickwinkel der Zuschauer die Handlung erlebt.