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Projekt

Projekt

Was wären wir als Filmjugendgruppe wenn wir keine Filme produzieren würden? Irgendwie nichts. Und genau deshalb produzieren wir jedes Jahr einen - mal grösseren, mal kleineren - Spielfilm.

Wenn wir Spielfilm sagen, dann meinen wir das auch. Wir arbeiten wo immer es geht wie die Profis und verwenden die selbe oder sehr ähnliche Ausrüstung. Der Umfang eines Projekts ist natürlich kleiner als in Hollywood, aber ansonsten ist es bei uns "wie in echt".

Besonders stolz sind wir auf unsere Geschichten, die sich, obwohl sie auf den selben Prinzipien aufbauen, wohltuend vom Einheitsbrei der grossen Studios abheben. Und wir legen - vor allem bei den grösseren Produktionen - besonderen Wert auf eine uns wichtige Botschaft, die wir den Zuschauern mitgeben wollen.

So entstehen viele unserer Filme direkt oder indirekt aus dieser Botschaft. Mit "Face Me" wollen wir beispielsweise ein Zeichen gegen Onlinemobbing (und Mobbing ganz allgemein) setzen, mit "Blaues Geld" gegen Diskriminierung.

In anderen Jahren entsteht der Film aus einer Auswahl von Requisiten, der Faszination an Computerspielen oder dem Willen, Visual Effects einzusetzen.

In der Arbeit am Projekt setzt Du um, was Du an den Academys lernst. Du gestaltest mit Unterstützung der Leiter gemeinsam mit den anderen WädiWOODlern gemeinsam den Film. Von der ersten Idee bis zur Premiere. Dabei übernimmst Du verschiedene Aufgaben, wobei Du Dich meist auf etwa zwei konzentrierst. Da wir ein kleines Team sind, müssen aber in der Regel alle überall mal ran. Nur die Techniker können wir auf Wunsch fast komplett aus dem Schauspiel heraushalten. Aber selbst sie müssen ab und zu mal im Hintergrund das Bild bevölkern.

Der prominenteste Bestandteil des Projektes ist die Drehzeit, meist 1-3 Wochen, in den Ferien. In den letzten Jahren haben wir meist im Sommer gedreht, bei den grossen Projekten zusätzlich im Herbst. Wenn möglich organisieren wir diese Zeit als Lager, sodass wir flexibel arbeiten können und als Gruppe zusammen sind.

In manchen Jahren drehen Kids und Teens je ihren eigenen Film. Wenn aber ein grosses Projekt ansteht, arbeiten alle gemeinsam an dem. Natürlich haben die Kids soweit möglich einen weniger intensiven Stundenplan.

Die Arbeit am Film fängt aber vor der Drehzeit an und hört nach dieser keineswegs auf. Grössere Projekte beschäftigen uns durchaus anderthalb bis zwei Jahre. Und Du must Dir auch ausserhalb der regulären Treffen Zeit für die Mitarbeit nehmen.

Das alles tönt vielleicht erstmal ganz schön abschreckend. Aber die Arbeit am Film und in der Gruppe macht auch einen riesigen Spass. Und das Hochgefühl an der Premiere, wenn Dein Werk die Zuschauer in seinen Bann zieht, ist schlicht unbezahlbar!