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  • Deine neuen besten Freunde, zumindest für die Farbkorrektur: Die sogenanten Scopes

    Deine neuen besten Freunde, zumindest für die Farbkorrektur: Die sogenanten Scopes

  • Mit diesen Bedienelementen erledigst Du einen Grossteil Deiner Aufgabe

    Mit diesen Bedienelementen erledigst Du einen Grossteil Deiner Aufgabe

  • Die Markierungen zeigen, welcher Teil des Bildes gerade bearbeitet wird

    Die Markierungen zeigen, welcher Teil des Bildes gerade bearbeitet wird

  • Wie dank Farbkorrektur / Grading aus Tag (rechts) Morgen (links) wird

    Wie dank Farbkorrektur / Grading aus Tag (rechts) Morgen (links) wird

  • Auch diese Szene ist tagsüber entstanden und wurde auf frühen Morgen angepasst

    Auch diese Szene ist tagsüber entstanden und wurde auf frühen Morgen angepasst

  • Hier mussten wir aus einem frühen Herbstabend (rechts) einen (wenn auch bewölkten) Sommernachmittag (links) basteln

    Hier mussten wir aus einem frühen Herbstabend (rechts) einen (wenn auch bewölkten) Sommernachmittag (links) basteln

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Farbkorrektur / Grading

Ein bisschen Farbkorrektur haben wir schon immer gemacht. Aber "Wach auf!" war der erste Film, den wir nicht nur farbkorrigiert, sondern auch gegradet haben. Das war eine gewaltige Arbeit. Aber sie hat sich gelohnt!

Deine erste Aufgabe ist die eigentliche Farbkorrektur. In diesem Schritt sorgst Du dafür, dass die Farben der Bilder nicht nur stimmen (also ein grünes Shirt auch wirklich im gleichen Grün wie in der Realität erscheint), sondern vor allem "legal" sind. Video kann nämlich nicht alle Farben die in der Natur vorkommen darstellen, und Deine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass der Film in diesen Grenzen bleibt. Zusätzlich gleichst Du die einzelnen Einstellungen einander an, sodass die Farben im ganzen Film gleich aussehen.

Erst danach kommt der richtig spanende Teil Deiner Aufgabe: Das Grading. Und so seltsam es klingen mag: Einen Teil deiner Arbeit wirst Du hier sozusagen rückgängig machen. Im Grading nämlich veränderst Du die Farben künstlerisch, um damit die Geschichte zu unterstützen. So sind sie vielleicht in gewissen Szenen "erdiger" oder gesättigter als normal. So erzählst Du die Geschichte sozusagen auf Farbebene. Und ja, der Zuschauer merkt das - auch wenn er sich dessen meist nicht bewusst ist.