
Das Thema war hochaktuell - und ist es immer noch. Fast täglich berichteten die Medien über die neue Form von Gewalt, die vor allem bei Jugendlichen Anklang fand: "Happy Slapping". Von England ausgehend beschäftigt dieses Phänomen heute einen grossen Teil Europas. Die meist jugendlichen Täter wählen zufällig ein Opfer aus, schlagen dieses im Vorbeirennen und filmen die Tat mit einer Natelkamera.
Da neben der Leitung auch Cyrill auf diesen Trend aufmerksam geworden war, stand "Happy Slapping" als Thema fest. Und es kam an! Schon vor den Ferien hatten sich einige angemeldet, die zum Teil auch an den ersten Vortreffen die Story mitgestalteten. Schliesslich waren es 18 Kids und Jugendliche, die im Film mitwirken wollten - soviele wie noch nie.
Nebenher wurden auch Recherchen gemacht, auch dies hatten wir in diesem Umfang noch nie gemacht. Aber die Gespräche mit Jugendanwalt, Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter und Kantonspolizei lieferten wertvolle Hinweise. Und wir wollten den Film möglichst realitätsnah gestalten. Relativ spät kam die Idee, auch den "Nebenhauptpersonen" jeweils einen eigenen kleinen Handlungsstrang zu geben, um zu zeigen, wie unterschiedlich die Einzelnen auf die Situation reagieren. Damit war aber auch die Idee vom "maximal 20minütigen" Film ziemlich gründlich gestorben...
Die Rollenverteilung stellte sich als ernsthafte Herausforderung dar. Einige Entscheide fielen schwer, aber einige Besetzungen waren auch eine klare Sache. Erst rückwirkend erhielt Enis seine jetzige Rolle. Da er am Casting nicht hatte kommen können war uns dort nicht aufgefallen, wie gut er in die Rolle passt.
Aufgrund der schon fast traditionellen Zeitknappheit begannen die Dreharbeiten am 17. Oktober ohne vollständigen Drehplan. Erst jeweils am Abend konnten wir durchgeben, wer am nächsten Tag wann wo zu sein hatte. Und obwohl sich alle geradezu sensationell ins Zeug legten, war der Film am Ende der geplanten Drehzeit (22. Oktober) natürlich noch längst nicht im Kasten. So stand denn Nachdreharbeit an, die sich bis am 20. November zog. In diese Zeit fielen die statistenreichen Szenen, die wir mit Ach und Krach an einem Tag erledigen konnten. Und das Drehende war dringend nötig: Keine Woche später fiel der erste Schnee...
Nach fast einem halben Jahr Nachbearbeitung steht nun endlich die Premiere vor der Tür. Der Tag, an dem wir durch die Begeisterung des Publikums für den ganzen Stress entschädigt werden und für's nächste Projekt Energie tanken...
|
|
| Die Story nimmt langsam aber sicher Form an. | Die Rollenverteilung: Schwieriger als es aussieht. |
|
|
| Nicht alle passen als Geschwister gleich gut zueinander: Geht Natalija als Denis' Schwester durch? | Oder doch eher Pavle? |
|
|
| Cyrill steuert erste Musikvorschläge bei. | Rene gibt klare Anweisungen; im klassischen Fall wird die Szene anschliessend erneut gedreht... |
|
|
| Was Pavle wohl denkt? | Fabrizio und Basil machen Pause. |
|
|
| Dieser Gesichtsausdruck sagt mehr als 1000 Worte. | Huch - was ist denn mit unserem Pavle geschehen? |
|
|
| -Ohne Worte- | Wer gerade nichts zu tun hat, schaut den anderen beim Proben zu, denn auch das hat durchaus Potenzial zur Unterhaltung. |
|
|
| Wirken diese vier als Gruppe glaubwürdig? | Hansjörg macht sich eifrig Notizen. |
|
|
| Das Velo leistete für den Transport des Materials unbezahlbare Dienste. | Reto begutachtet den Drehort. |
|
|
| Auch während den harten Dreharbeiten soll mal Platz für einen Scherz sein. | Nicht immer sieht das Set gleich von Anfang an so aus, wie man es sich vorgestellt hat. |
|
|
| Unverkennbar: Hier dreht WädiWOOD! | Der kleine Bruder für einmal ganz gross. |
|
|
| Den Gruppenraum so herzurichten dauerte die ganze Mittagspause - Leiter müssen ja nichts essen =) | Alleine Beat und seinem Einsatz haben wir den hervorragenden Ton zu verdanken! |
|
|
| Christian macht blau und schreibt ein SMS. | Assanee in seinem neuen Zimmer. |
|
|
| So sah es am Set aus: 2 Kameras, 2 Monitore, ein Akku und das Drehbuch; es kann losgehen! | Trotz vollgestopftem Drehplan noch überschüssige Energie: Assanee. |
|
Ein Angebot der Reformierten Kirche Wädenswil |
Copyrights (c) 2005-2006 by WädiWOOD, all rights reserved Kontakt aufnehmen aktualisiert: 27. 05. 2006 |