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Eigentlich ist Timo nicht unbeliebt, und sein Sieg gegen den Basketballstar Sandro bringt ihm Bewunderung. Doch plötzlich schlägt die Stimmung um, und Timo wird sowohl online als auch in der Schule gemobbt. Hilfe findet er nur bei einem Onlinekontakt, doch auch der kann ihn nur bedingt unterstützen.
Timo will nur eins: Dass sich derjenige, der alles ins Rollen gebracht hat, ihm stellt.
Mit dem Aufkommen der neuen Medien (Photo- und Video-fähige Mobiltelefone, Internet, soziale Netzwerke usw.) haben nicht zuletzt Jugendliche die Herausforderung, mit deren Möglichkeiten umzugehen. Die inzwischen entstandene "immer-online" Gesellschaft hat viele Vorteile. Aber wie alle Werkzeuge können auch die neuen Medien missbraucht werden.
Vor allem Jugendliche schätzen es, ihr Leben online mit ihren Freunden und Freundinnen zu teilen. Doch oft sind sie sich nicht bewusst, welche Folgen ihr Handeln online aber auch offline haben kann. Die meisten Jugendlichen (ganz besonders Kinder, von denen einige schon im Vorschulalter mit den neuen Medien in Kontakt kommen, aber auch viele Erwachsene) können sich nicht vorstellen, was es z.B. bedeutet, dass es im Internet letztlich keine echte Löschfunktion gibt.
Die vielen Berichte über Onlinemobbing in den Medien zeigen, dass Jugendliche die Möglichkeiten, die ihnen das Internet und die anderen neuen Medien bieten, immer wieder gezielt nutzen, um Konflikte auszutragen. Doch während die Wunden eines Kampfes in der offline-Welt verheilen, sind die Folgen online nicht kontrollierbar.
Mit "Face Me" wollen wir Jugendlichen, Eltern und Lehrer einen Einstieg in die Diskussion über die Möglichkeiten, Vorteile und Risiken der neuen Medien und deren verantwortungsvolle Nutzung bieten.
Premiere ist am 23. & 24. März 2012 jeweils um 20:15 Uhr im Schloss Cinéma Wädenswil